Produkte|Immobilienbeteiligungen|Basiswissen
    Traditionell gelten Immobilien als relativ sichere Investition. Gerade deshalb ist die direkte und indirekte Immobilienanlage neben Aktien und Anleihen ein wesentlicher Bestandteil jeder langfristigen Geldanlage. Weil ihr Wert sich relativ unabhängig von anderen Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen entwickelt, bieten Immobilien eine optimale Möglichkeit zur Risikostreuung.

    Mit einem Investment in einen geschlossenen Immobilienbeteiligung beteiligen sich Anleger an einer Fondsgesellschaft. Diese erwirbt eine oder mehrere Immobilien oder beteiligt sich an Gesellschaften, die Immobilien besitzen. Als Kommanditisten oder Treugeber der Fondsgesellschaft, die in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG geführt wird, profitieren die Anleger von den wirtschaftlichen und steuerlichen Ergebnissen der Immobilien.
     

    Welche Kriterien sind besonders zu beachten?

     
      Erfahrung der Partner, auf deren Know-how und Leistungsfähigkeit das Fondskonzept aufbaut
      Positive Perspektiven der Immobilienstandorte
      Mittel- bis langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken Mietern
      Qualitativ hochwertige Immobilien zu angemessenen Kaufpreisen
      Stabile und vorteilhafte Steuer- und Rechtssituation
      Konservative Fondskalkulation
    Entscheidend für den Anlageerfolg ist die Auswahl der richtigen Immobilien. Deshalb wird diese Auswahl nur von Experten getroffen, die über ein professionelles Immobilien-Know-how verfügen. Welche Immobilien die Fondsgesellschaft erwirbt, steht in der Regel von vornherein fest. Bekannt ist ebenso der für die Investition erforderliche Investitions- und Finanzierungsplan. Der Fonds wird geschlossen, wenn das für das Investitionsvorhaben benötigte Eigenkapital von den Anlegern gezeichnet wurde.

    Der mit der Fondsbeteiligung erzielbare Ertrag ergibt sich überwiegend aus laufenden Ausschüttungen. Ihre Höhe richtet sich nach den Mieteinnahmen, die die Fondsgesellschaft mit den Immobilien erzielt. Von diesen Mieteinnahmen werden die laufenden Kosten, Zins- und Tilgungszahlungen sowie Mittel zur Bildung von Rücklagen (für Instandhaltung, Mietausfallrisiko etc.) abgezogen. Der Rest wird an die Anleger ausgeschüttet.

    Außerdem profitiert der Anleger von dem erwarteten Veräußerungsgewinn durch den Verkauf der Immobilien. Dieser wird, je nach Fondskonzept und Marktlage, nach fünf bis rund zehn Jahren angestrebt. Darüber hinaus beinhalten die Fonds auch steuerliche Anreize, durch die die Attraktivität der Angebote zusätzlich gesteigert werden kann - zum Beispiel durch die Möglichkeit der Nutzung von Steuerfreibeträgen im Ausland.

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